Der Medienservice von Travail.Suisse

Travail.Suisse bedient die Medien, Behörden, Politikerinnen und Politiker, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Pressedienstes regelmässig mit fundierten Stellungnahmen zu aktuellen Themen. Dieser Medienservice erscheint alle 14 Tage (ausser im Juli und August) in deutscher und französischer Sprache. Die Beiträge sind zur Veröffentlichung bestimmt und nicht kostenpflichtig. Belegexemplare sind willkommen.

Sessionsvorschau Frühling 2012

In der kommenden Frühlingssession wird das Parlament wiederum viele Geschäfte beraten, die für die Arbeitnehmenden von zentraler Bedeutung sind. Die Haltung von Travail.Suisse, dem unabhängigen Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, zu ausgewählten Geschäften ist im Folgenden kurz zusammengefasst. 21.02.2012

Mehr Ferien für mehr Arbeitsplätze

Der wichtigste Standortvorteil der Schweizer Wirtschaft sind gesunde und motivierte Arbeitnehmende. Nur dank motivierten Arbeitnehmenden sind Schweizer Firmen erfolgreich, nur dank leistungsfähigen Arbeitnehmenden kann die Wirtschaft in der Schweiz Arbeitsplätze schaffen. Die Frage der Arbeitsplätze in der Schweiz ist nicht eine Frage der Löhne und Ferien, sondern eine Frage von Einstellung und Qualität. Damit die Schweizer Wirtschaft floriert, müssen die Menschen gepflegt und gefördert werden, die den Wohlstand erarbeiten. 20.02.2012, Martin Flügel, Präsident

Zugang zur Bildung öffnen!

Am Kongress 2011 hat Travail.Suisse Forderungen im Bildungsbereich ausformuliert, die unserer Bildungspolitik für die nächsten Jahre die Richtung weisen sollen. Sie stehen unter dem Titel „Zugang zur Bildung öffnen statt schliessen!“. 20.02.2012, Bruno Weber-Gobet, Leiter Bildungspolitik

Rückkehr ins Berufsleben begleiten

Die Rückkehr ins Berufsleben nach einem längeren Erwerbsunterbruch ist ein mehrmonatiger Veränderungsprozess. Laut Expertinnen und Experten erweist sich eine kontinuierliche Begleitung als wichtiger Faktor, damit die Rückkehr ins Berufsleben gelingt. Die Stärkung des Selbstwertes, die Verbesserung des Selbstmarketings, das Auffüllen von beruflich-fachlichen Lücken und die positiven Effekte der Arbeit in Gruppen wurden weiter herausgestrichen. Der Zugang zu Weiterbildung und Praktika erweist sich dabei als Knackpunkt. 20.02.2012, Angela Zihler, Co-Leiterin Projekt ExpérienceReProf

Initiative «6 Wochen Ferien» für alle: nötiger denn je

Die ersten bezahlten Ferientage gehen auf die 1930er-Jahre zurück, die geltenden 4 Wochen Ferien wurden 1984 im Obligationenrecht verankert. Auf 5 Wochen Ferien haben nur unter 20-Jährige und Lehrlinge einen gesetzlichen Anspruch. Die Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ verlangt 6 Wochen Ferien für alle, unabhängig von Alter, Branche und Ausbildung. 07.02.2012, Josiane Aubert, Vizepräsidentin Travail.Suisse

Ferientage in der Schweiz: Ungerecht und ungenügend

Die Ferienstatistik 2010 zeigt Unterschiede beim Ferienanspruch zwischen Branchen, Altersgruppen und Einkommen auf. Folgende Ungerechtigkeiten fallen ins Auge: Vor allem Kader und Personen mit höherem Einkommen profitieren von überdurchschnittlich viel Ferien. Klarer Handlungsbedarf in Sachen Ferientagen besteht bei der mittleren Altersgruppe. Diese braucht eine Erhöhung ihres Ferienanspruches, wenn die Wirtschaft auch noch in den kommenden zwanzig Jahren auf ihre Leistungsfähigkeit und Motivation zählen will. Die Travail.Suisse-Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ schafft klare Verbesserungen. 07.02.2012, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

Der Scheinselbständigkeit einen Riegel schieben!

Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband von 170'000 Arbeitnehmenden, ist besorgt. Um die schweizerischen Lohnbestimmungen zu umgehen, schicken viele ausländische Bauunternehmer ihre Angestellten als Scheinselbständige in die Schweiz. Diese Praktik ist gefährlich: Sie wirkt stark wettbewerbsverzerrend und kann das Lohngefüge der ganzen Branche untergraben. Travail.Suisse fordert deshalb griffige Massnahmen zur Bekämpfung der Scheinselbständigkeit, darunter die Möglichkeit eines sofortigen Arbeitsunterbruchs. 07.02.2012, Susanne Blank, Leiterin Wirtschaftspolitik

Mangelnde Anerkennung der Rolle der Arbeitnehmenden

Der neuen Strategie Nachhaltige Entwicklung 2012-2015 kommt besondere Bedeutung zu, denn sie ist ein wichtiger Beitrag der Schweiz zur UNO-Konferenz für nachhaltige Entwicklung, die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfindet (Rio+20). In der Strategie werden der Wert der Arbeit und die Rolle der Sozialpartner für die Herbeiführung von nachhaltigeren Produktionsmethoden zu wenig berücksichtigt. 07.02.2012, Denis Torche, Leiter Umweltpolitik

Recht ohne Grenzen

International tätige Firmen sollen die Menschenrechte und die Umwelt weltweit respektieren. Das fordern über 50 Organisationen, darunter Travail.Suisse und Brücke • Le pont mit der Kampagne „Recht ohne Grenzen“. 07.02.2012, Brücke • Le pont